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Zuschlagspreis: 42000 Euro
Info: 'Tödlein'. Auf oktagonalem Plinthensockel stehendes Skelett. Die Arme angewinkelt, in den Händen eine Schlange haltend. Reste von Kleidung mit aufgestelltem Kragen. Vollrund geschnitzt. Birnbaum. Wohl Tirol. Um 1680. Figurenhöhe 12,5 cm. Oktagonales Postament des 18. Jh. Kunsthistorisch von höchster Bedeutung und musealer Seltenheit! Die Mahnung an die Präsenz des Todes erhielt ab dem Spätmittelalter eine immer größere Bedeutung in der Gedankenwelt der Menschen. Lehrhaft sollte die für den christlichen Glauben so bedeutende Vorbereitung auf den Tod und die Vergänglichkeit allen irdischen Lebens in der bildenden Kunst veranschaulicht werden. Das 'Memento Mori' in allen erdenklichen Ausführungen wurde zum Sinnbild einer ganzen Epoche. Als besonders beliebtes Meditationsobjekt galt im nördlichen Alpenraum das sog. 'Tödlein', ein seit der Renaissance bekannter 'Tod en miniature', der vor allem in höfischen Kunst- und Wunderkammern dekorativ zur Buße aufforderte. Frühestes und bedeutendstes Objekt dieser Spezies ist das Hans Leinberger zugeschriebene und heute in Schloss Ambras befindliche 'Tödlein'. Rgb.*
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