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Auktion: Auktion 78 Okt. 03
Sachgebiet: Fayencen und Steinzeug
Ausrufnummer: 206
Ausrufpreis: 3500 Euro
Zuschlagspreis: 5000 Euro
Info:
Bedeutende Delfter Tulpenvase. Bodenmarke "De dobbelde Schenckan 1704". Steilwandige Buckelschale, achtfach gebuckelt. 2 Chimärenköpfe als Griffe. Deckel mit 15 Stecktüllen auf 3 Ebenen. Blaubemalung. Delft, Manufaktur "De dobbelde Schenckan" (1660 - 1777). H 45 cm, à 30 cm. Die ältesten bekannten Tulpenvasen datieren gegen Ende des 17. Jh. und stehen vermutlich in direktem Zusammenhang mit den Delfter Arbeiten, die an den königlichen Hof zu England geliefert wurden, im besonderen an die leidenschaftliche Sammlerin Queen Mary. Das Tulpenfieber war schon um 1630 ausgebrochen. Obwohl in alten Inventaren der Begriff "Tulpenvase" nicht vorkommt, kann davon ausgegangen werden, dass dieser Vasentyp nur für Tulpen entworfen wurde. Man unterscheidet 5 Vasentypen mit ihren Sonderformen. Siehe auch Katalog Kunstgewerbemuseum der Stadt Köln, Fayence I, Brigitte Tietzel, Köln 1980, S. 144 ff. Sehr selten und ungewöhnlich!. Rgb.
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