Top-Zuschläge der 111. Int. Bodensee-Kunstauktion
 
 


2444
Memento Mori. Lindenholz-Tödlein in tänzerischer Pose, mit Pfeil und Bogen als Jäger dargestellt. Augsburg, 17. Jh. H 13 cm (ohne Sockel)
Limit 6.500 €
Ergebnis 32.000 €* 

2440
Emailkästchen in der Art der Thomas-Beckett-Reliquienschreine. Polychromes Champlevé-Email: auf der Schauseite Darstellung der Ermordung von Thomas Beckett sowie ein Auferstehungschristus, von zwei Engeln flankiert. Rückseite mit stilisiertem Rosettendekor. Wohl Limoges oder Aquitanien, 13. Jh. 24 x 24 x 10,4 cm
Limit 15.000 €
Ergebnis 20.900 €*

893
Etrusco-korinthischer Kolonettenkrater. Fünf umlaufende Bildfriese mit reicher schwarzfiguriger Bemalung: Jäger zu Pferd und zu Fuß auf der Jagd nach Löwen, Gazellen und Hasen. 6. Jh. v. Chr. H 48 cm, Durchmesser 51 cm. Dazu TL-Gutachten 2010
Limit 3.500 €
Ergebnis 14.100 €*

2685
Igor Emanuilovich Grabar (1871 Budapest – 1960 Moskau). Sign. und (19)47 dat. Stilleben mit Äpfeln. Öl/Lwd. 57,5 x 78 cm. R
Limit 4.000 €
Ergebnis 11.600 €*

3108
Hl. Sebastian. Lindenholz. Oberfranken, um 1490. H 109 cm
Limit 6.200 €
Ergebnis 11.000 €*

2524
Maler des 18. Jh. „Madonna del Sacco“ nach dem Gemälde von Perugino. Öl/Lwd. 88,5 x 85 cm. R
Limit 6.800 €
Ergebnis 10.200 €*

608
Der Hl. Erzengel Michael aus dem Deesisrang einer Ikonostase. Region obere Wolga, letztes Drittel 17. Jh. 105 x 51,5 cm
Limit 4.000 €
Ergebnis 8.600 €*


* Alle Zuschläge (Ergebnis) inklusive Aufgeld.

Sehr geehrte Kunstfreunde,

gerne möchten wir Sie in einer kurzen Rückschau über die spannendsten Ergebnisse und Topzuschläge der vergangenes Wochenende in Lindau stattgefundenen 111. Int. Bodensee-Kunstauktion informieren.

Angebot und Nachfrage im Bereich kurioser Memento Mori reißen nicht ab. So erzielte das 13 cm große „tänzelnde“ Tödlein mit Pfeil und Bogen (Ausrufnummer 2444, Limit 6.500 €) den stolzen Endpreis von  32.000 Euro und geht an einen amerikanischen Kunstliebhaber. Ebenfalls gefragt war das Emailkästchen in der Art der Thomas-Beckett-Reliquienschreine (Ausrufnummer 2440, Limit 15.000 Euro). Hier setzte sich ein österreichischer Saalbieter durch. Er darf dieses seltene Stück mittelalterlicher Champlevé-Emailkunst für 20.900 Euro mit nach Hause nehmen.

Der beeindruckende Etrusco-korinthische Kolonettenkrater mit fünf umlaufenden Bildfriesen mit Jagdszenen (Ausrufnummer 893, Limit 3.500 Euro) tritt eine lange Reise an: Ein südamerikanischen Sammler bewies hier gegen zahlreiche Telefonbieter den längsten Atem und war bereit, für den Krater insgesamt 14.100 Euro zu bezahlen.

Bei den Gemälden war ein stimmungsvolles Apfelstilleben (Ausrufnummer 2685, Limit 4.000 Euro) von Igor Emanuilovich Grabar (1871 Budapest – 1960 Moskau) besonders gefragt unter den russischen Kunstsammlern. Die Telefonleitungen liefen heiß und am Ende fiel der Hammer bei 9.500 Euro.

Der Hl. Sebastian aus einer spätgotischen oberfränkischen Werkstatt (Ausrufnummer 3108, Limit 6.200 Euro) fand zahlreiche Interessenten und ziert künftig das Heim eines süddeutschen Sammlers, der dafür 11.000 Euro berappen muss.  

Es weihnachtet…und so steht Ihnen unser freundliches und engagiertes Nachverkaufsteam mit Rat und Tat beiseite, sollten Sie noch auf der Suche nach einem einzigartigen Geschenk für Ihre Liebsten sein. Besuchen Sie uns also in Lindau und nutzen Sie die Möglichkeiten des Nachverkaufs zum Limitpreis – selbstverständlich auch online!

Die komplette Liste mit allen Zuschlägen ist unter www.zeller.de abrufbar. Ihre Fragen beantworten wir gerne unter +49 (0) 83 82 / 9 30 20.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für ein Weihnachtsfest ganz nach Ihrer Facon

Kathrin Dünser

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Auktionshaus Michael Zeller

 

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