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Auktionshighlights der letzten Jahre
Kiyohime im Schlangenkörper

Kiyohime im Schlangenkörper umwickelt die Glocke von Dojo-Ji. Sign. Min Ko. Buchsbaum. 18./19. Jh. L 4,5 cm. Die Witwe Kiyohime verwandelte sich aus verschmähter Liebe zum schönen Priester Anchin in einen Drachen; sie umringelte die Glocke, unter der sich der Liebhaber versteckt hatte, mit solcher Kraft, dass die Glocke rot glühte und Anchin zu Asche verbrannte. Ausrufnummer 1142 / 109. Kunstauktion

 

Limitpreis: 600 Euro

Zuschlagspreis: 2.700 Euro 

Friedrich Paul Nerly

Friedrich Paul Nerly. 1842 Venedig - 1919 Luzern. Sohn und Schüler von Friedrich Christian Nerly. Studierte bei Blaas und Moja sowie Molmenti. War bis 1919 in Rom tätig. Sign. Blick über den Golf von Neapel auf die Stadt und den Vesuv. Im Vordergrund Hafenszene mit Fischer- und Segelbooten und reicher Figurenstaffage. Abendstimmung. Typisches meisterliches Werk. Öl/Lwd. 62 x 101 cm. R. Ausrufnummer 2535 / 109. Kunstauktion

 

Limitpreis: 25.000 Euro

Zuschlagspreis: 29.000 Euro

Rhinozerospokal

Rhinozerospokal. Auf rundem profiliertem Tellerfuß durch Scheiben und Riefen reich gegliederter Schaft. Cuppa mit leicht ausgestelltem Rand. Kontrastreicher Farbverlauf, transluzid und opak. Hochfeine Drechslerarbeit eines süddeutschen Meisters, um 1650. H 14,6 cm. Lit. siehe Dirk Syndram, 'Naturschätze, Kunstschätze', Kunstgewerbesammlung Stadt Bielefeld: '... Zu Beginn des 17. Jh. waren künstlerische Nasenhornarbeiten noch sehr selten und dementsprechend kostbar. Erst in der zweiten Hälfte des 17. Jh. mehren sich diese speziellen Werke des Kunsthandwerks. Zeitlich soll der Schwerpunkt ihrer Herstellung nach Philippovich zwischen 1660 und 1680 gelegen haben, als im süddeutschen Raum und besonders in Nürnberg zahlreiche Nasenhornpokale entstanden, die in ihrer künstlerischen Gestaltung fast eine gemeinsame Gruppe bilden (PHILIPPOVICH 1966, S. 462). Als Bearbeiter des Horns des indischen Rhinozerosses gelten vor allem Elfenbeinschnitzer, so der berühmte, 1666 verstorbene Lorenz Zick'. Ausrufnummer 1691 / 109. Kunstauktion

 

Limitpreis: 5.800 Euro

Zuschlagspreis: 6.500 Euro 

Genreszene - Hinterglasbild

Genreszene. Sich küssendes Paar. Er steht auf dem Rücken eines Helfers, eine lachende Frau ärgert ihn mit dem Spazierstock. Opernhafte frivole Genreszene. Augsburg, um 1780. 35 x 42 cm. R. Selten und museal!. Rgb.* Ausrufnummer 1079 / 108. Kunstauktion

 

Limitpreis: 1.980 Euro

Zuschlagspreis: 2.900 Euro

Tödlein

'Tödlein'. Auf oktagonalem Plinthensockel stehendes Skelett. Die Arme angewinkelt, in den Händen eine Schlange haltend. Reste von Kleidung mit aufgestelltem Kragen. Vollrund geschnitzt. Birnbaum. Wohl Tirol. Um 1680. Figurenhöhe 12,5 cm. Oktagonales Postament des 18. Jh. Kunsthistorisch von höchster Bedeutung und musealer Seltenheit! Die Mahnung an die Präsenz des Todes erhielt ab dem Spätmittelalter eine immer größere Bedeutung in der Gedankenwelt der Menschen. Lehrhaft sollte die für den christlichen Glauben so bedeutende Vorbereitung auf den Tod und die Vergänglichkeit allen irdischen Lebens in der bildenden Kunst veranschaulicht werden. Das 'Memento Mori' in allen erdenklichen Ausführungen wurde zum Sinnbild einer ganzen Epoche. Als besonders beliebtes Meditationsobjekt galt im nördlichen Alpenraum das sog. 'Tödlein', ein seit der Renaissance bekannter 'Tod en miniature', der vor allem in höfischen Kunst- und Wunderkammern dekorativ zur Buße aufforderte. Frühestes und bedeutendstes Objekt dieser Spezies ist das Hans Leinberger zugeschriebene und heute in Schloss Ambras befindliche 'Tödlein'. Rgb.* Ausrufnummer 2873 / 107. Kunstauktion

 

Limitpreis: 8.500 Euro

Zuschlgspreis: 42.000 Euro

Franz Roubaud

Franz Roubaud. 1856 Odessa - 1928 München. Erhielt bereits im Alter von sechs Jahren erste Unterweisungen im Zeichnen. In Tiflis fand sich ein Gönner, der ihm Studienaufenthalte im Kaukasus finanzierte. 1877-78 studierte er bei Piloty, Seitz und von Diez in München. Er war tätig in München, Paris und St. Petersburg. 1889 wurde er von Prinzregent Luitpold geadelt. Besondere Förderung erhielt er durch die Zaren Alexander III. und Nikolaus II. 1903-12 war er Professor an der Akademie St. Petersburg. Sign. Tscherkessenreiter überfallen ein Bauernpaar in der Troika. Bewegte und figurenreiche Schilderung an einem Birkenwald. Abendlich beleuchteter Horizont. Öl/Lwd. 78 x 106 cm. R. Prachtvolles und ausdrucksstarkes Werk aus der Hauptschaffensperiode des Künstlers!. Rgb.* Ausrufnummer 2414 / 107. Kunstauktion

 

Limitpreis: 19.800 Euro

Zuschlagspreis: 52.000 Euro

Prachtvoller Augsburger Deckelhumpen

Prachtvoller Augsburger Deckelhumpen. Ausgestellter Fuß. Zylindrischer Korpus. Scharnierdeckel mit Drücker und C-Henkel. Getrieben, ziseliert und graviert. Deckel und Fußrand mit Akanthus, Blüten und Blattwerk. Auf der Wandung umlaufend Halbrelief mit allegorischer Darstellung der vier Jahreszeiten: von Löwen gezogener Prunkwagen mit Flora und Demeter, mit Reben geschmückter Bacchant, winterlich gekleideter Wanderer. Teil- und Innenvergoldung. Beschauzeichen Augsburg 1689 (Seling Nr. 141). Meistermarke Gabriel Bessmann (1659 - 1735, wurde 1685 Meister; Seling Nr. 1811). Am Fußrand alte Besitzergravur N 15 ... H 17,5 cm. 808 g. Perfekt erhaltenes, meisterliches Werk von musealer Qualität!. Rgb. Ausrufnummer 1271 / 107. Kunstauktion

 

Limitpreis: 22.000 Euro

Zuschlagspreis: 22.000 Euro

Die Bauernhochzeit

Maler um 1900. Kopie nach 'Die Bauernhochzeit' von Pieter Breughel. Öl/Holz, auf Faserplatte. 74 x 105 cm. R. Rgb.* Ausrufnummer 2377 / 107. Kunstauktion

 

Limitpreis: 500 Euro

Zuschlagspreis: 90.000 Euro

Tapisserie

Tapisserie. Der Drachenkampf des Hl. Georg. Seltene Darstellung des Drachentöters zu Fuß. Zwei weitere Ritter im Harnisch. Im Hintergrund höfisches Paar in Arkadenbogen. Links Parklandschaft mit galanter Szene. Bordüre mit Blattwerk, Blüten und Früchten. Wolle/Seide-Schuss. Fehlstellen und Ergänzungen. Auf Baumwollbahnen fachmännisch fixiert (rezent). Flandern, um 1600. 260 x 380 cm. Rgb. Asurufnummer 2203 / 106. Kunstauktion

 

Limitpreis: 5.000 Euro

Zuschlagspreis: 11.400 Euro

Sitzender Buddha

Sitzender Buddha. Dhyana Asana. Hände fehlen. Marmor mit Wurzelspuren. China, Sui-Dynastie, 581 - 618. H 40 cm. Es handelt sich wahrscheinlich um den historischen Buddha Sakyamuni. Der regelmäßige Verlauf der ziemlich flachen Falten und das enge Anliegen des Gewandes am Körper entsprechen noch dem nördlichen Ch?i-Stil. Museal! Ausrufnummer 1131 / 103. Kunstauktion.

 

Limitpreis: 3.800 Euro

Auktionsergebnis: 16.500 Euro

Die Anbetung der Heiligen drei Könige

Die Anbetung der Heiligen drei Könige. Gotisches Relief. Auf einem Erdsockel, stehend und kniend, Kaspar, Melchior und Balthasar vor Maria mit dem Jesuskind auf den Knien, das nach den Geschenken greift. Polychrom gefasstes und vergoldetes Lindenholz, rückseitig geflacht. Oberfranken/Thüringen, um 1500. 51,5 x 58 x 13 cm. Dazu dendrochronologisches Gutachten Dez. 2008. Rgb.* Ausrufnummer 1534 / 100. Kunstauktion.

 

Limitpreis: 16.000 Euro

Auktionsergebnis: 20.000 Euro

Hochfeine Orientperlkette

Hochfeine Orientperlkette in Verlaufform, Perlen Ø 10,5 mm - 5 mm. Schloss WG oder Platin, mit Diamanten und Perle. Ende 19. Jh. L 52 cm. Rgb. Ausrufnummer 1668 / 100. Kunstauktion.

 

Limitpreis: 3.500 Euro

Auktionsergebnis: 17.000 Euro

Außergewöhnlicher Tisch im Renaissance-Stil

Außergewöhnlicher Tisch im Renaissance-Stil. Auf Plinthensockel architektonisch gestalteter Tischfuß: Arkadenbögen, vorgestellte Pilaster mit Floralintarsien und Säulen mit geschnitzten Kapitälen, Akanthus und Muscheln. Ausziehbare Tischplatte mit Verlängerungsplatten, reich intarsiert. Nussbaum, Birke, Ahorn etc. Deutsch, Historismus, um 1880, unter Verwendung alter Teile (Fuß besteht aus Teilen eines süddeutschen Fassadenschrankes um 1600). 78 x 142 (253) x 110 cm. Provenienz: ehem. Sammlung Henschel, Kassel. Ausrufnummer 2570 / 100. Kunstauktion.

 

Limitpreis: 2.500 Euro

Auktionsergebnis: 25.000 Euro

Italienischer Maler des 18. Jh

Italienischer Maler des 18. Jh. Undeutl. sign. 1741 dat. Ortsbez. Roma. Idealisierte Landschaft. Blick auf altes Städtchen (Olevano?). Öl/Lwd. 33 x 43,5 cm. R. Rgb.*. Ausrufnummer 2241 / 101. Kunstauktion.

 

Limitpreis: 4.500 Euro

Auktionsergebnis: 70.000 Euro

Paar Friedberger Fingervasen

Paar Friedberger Fingervasen. Getreppter Fuß. Abgeflachter volutenförmiger Korpus mit 3 Tüllen. Unterglasurblau staffiert: bekröntes Wappen mit Fabeltier, verso Blumenbouquet. Bemalung Josef Hackhl. Blaue Bodenmarke Friedberg, um 1760. H 25 cm. Ausrufnummer 732 / 101. Kunstauktion.

 

Limitpreis: 1.600 Euro

Auktionsergebnis: 8.000 Euro

Martinus Nellius

Martinus Nellius. Holländischer Stillebenmaler des 17. Jh. Sign. Prachtvolles Früchte-/Blumenstilleben mit Schmetterlingen und Fliege vor dunklem Hintergrund. In typischer meisterlicher Manier. Öl/Holz. 39,5 x 30 cm. R. Ausrufnummer 2283 / 102. Kunstauktion

 

Limitpreis: 8.500 Euro

Auktionsergebnis: 19.000 Euro

Sitzende Geisha

Sitzende Geisha als Figurine. Im Kakiemon-Stil polychrom staffiert. Japan, 19. Jh. H 27 cm. Rgb. Ausrufnummer 1261 / 104. Kunstauktion

 

Limitpreis: 360 Euro

Auktionsergebnis: 47.000 Euro

Iwan Iwanowitsch Schischkin

Iwan Iwanowitsch Schischkin. 1831 Jelabuga - 1898 St. Petersburg. Rs. bez. Teichlandschaft. Öl/Ktn. 29 x 39 cm. R. Ehem. Sammlung P.A. Schmidt Moskau. Rgb.*. Ausrufnummer 1815 / 104. Kunstauktion.

 

Limitpreis: 180 Euro

Auktionsergebnis: 46.000 Euro

Stockuhr mit Carillon

Außergewöhnliche Stockuhr mit Carillon. Prismatisches, allseitig polychrom mit Chinoiserien bemaltes Holzgehäuse, auf vier Messingquetschfüßen. Konkav-konvexer oberer Abschluss mit Tragebügel und vier Balustern. Beidseitig Schallöffnungen, verziert mit kunstvoll perforiertem und graviertem Messing, mit Stoff unterlegt. Verglaste Zifferblattüre. Gravierter und vergoldeter Zifferblattfronton, vier Eckappliken. Aufgelegter, gravierter Zifferblattring, bez. "Gottfrit Salomon Haß Wienn". Im Zentrum Ausschnittfür Tagesdatum (1-31), segmentförmiger Ausschnitt für Scheinpendel-Bewegung. Im Bogen aufgelegter Ziffernring mit arabischen Ziffern (1-59) und kreisförmigem Ausschnitt zur Mondalter-Indikation. Perforierte, gebläute Stahlzeiger. Rechteckige, vergoldete Messingvollplatinen. Spindelhemmung mit hinterem Kurzpendel. 4/4-Rechenschlagwerk. Viertelschlag auf 3 Glocken, Stundenschlag auf separater Glocke. Drei Federzüge mit Genfer Aufhaltung. Ergänzungen. Um 1780. H 50 cm. Ausrufnummer 2276 / 105. Kunstauktion.

 

Limitpreis: 1.000 Euro

Auktionsergebnis: 10.000 Euro

Augsburger Deckelhumpen

Außergewöhnlicher Augsburger Deckelhumpen. Getrieben, ziseliert und graviert. Fuß mit Blüten und Akanthus. Auf der zylindrischen Wandung vier Kardinalstugenden: Prudentia (Klugheit), Temperantia (Mäßigung), Fortitudo (Tapferkeit) und Justitia (Gerechtigkeit). Deckel mit Blüten, Akanthus und eingelassenem Augsburger Taler. Teilvergoldung. Meistermarke David I. Schwestermüller (wurde um 1628 Meister, starb 1678). Beschauzeichen Augsburg 1669-71. H 17,5 cm. 670 g. Weitere Deckelhumpen dieses Meisters sind bei Seling aufgeführt sowie im British Museum London und im Kreml-Museum Moskau. Ausrufnummer 1280 / 106. Kunstauktion.

 

Limitpreis: 22.000 Euro

Auktionsergebnis: 24.000 Euro

Goldtabatière

Prachtvolle Goldtabatière à trois couleurs. Hochfeine Zierguillochierung und Gravuren; Blüten und Akanthuskanten. 18 ct. Gelbgold, Rotgold und Roségold. Auf dem Deckel acht Altschliffbrillanten, ca. 1,80 ct. Hochfeine Emailmalerei als Deckelbild: Seelandschaft (in der Schweiz?), monogr. B. Frankreich, 19. Jh. 2 x 8,5 x 6 cm. 132 g. Ausrufnummer 1521 / 106. Kunstauktion.

 

Limitpreis: 8.200 Euro

Auktionsergebnis: 14.000 Euro

Heinrich Sperling

Heinrich Sperling. 1844 Warnkenhagen (Mecklenburg-Schwerin) – 1924 Berlin. Schüler von C. Steffeck und P. Meyerheim. Studierte an der Dresdner Akademie, ab 1869 in Berlin, wo er 1893 Professor wurde. Sign. 1892. dat. Rs. beschr. „Träumereien am Kamin“. Meisterliche Charakterisierung eines Bernhardiners, eines Dackels, eines Mopses und eines Schnauzers in Saloninterieur. Öl/Lwd. 84 x 131 cm. R. Ausrufnummer 378 / 98. Kunstauktion.

 

Limitpreis: 15.000 Euro

Auktionsergebnis: 38.000 Euro

 

 

Tapisserie

Tapisserie

Tapisserie. Der Drachenkampf des Hl. Georg. Seltene Darstellung des Drachentöters zu Fuß. Zwei weitere Ritter im Harnisch. Im Hintergrund höfisches Paar in Arkadenbogen. Links Parklandschaft mit galanter Szene. Bordüre mit Blattwerk, Blüten und Früchten. Wolle/Seide-Schuss. Fehlstellen und Ergänzungen. Auf Baumwollbahnen fachmännisch fixiert (rezent). Flandern, um 1600. 260 x 380 cm. Rgb.

 

Limitpreis: 5.000 Euro

Auktionsergebnis: 11.400 Euro

Edward Cucuel

Edward Cucuel. 1879 San Francisco - 1954 Los Angeles. Studierte in Paris und bei Leo Putz in München. Lebte in New York. Sign. Rs. bet. "Der Fliederbaum". Blick in einen Garten mit prachtvollem Fliederbaum und blühenden Büschen, im Hintergrund malerische Villa. Prachtvolles impressionistisches Werk. Öl/Lwd. 49,5 x 65 cm. R. Ausrufnummer 1025 / 97. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 10.000 Euro

Auktionsergebnis: 34.000 Euro

Prachtvoller Tafelaufsatz.

Prachtvoller Tafelaufsatz. Im Dreipass abgesetzter Fuß mit Maskarons und Brunnenfiguren. Baumschäftung mit gefassten Cabochons: Opale, Amethyste etc. Darauf kniender weiblicher Akt mit Dreimastkogge. Metall versilbert. Am Fuß umlaufend gewidmet: "Zur Feier Des 50 Jährigen Bestehens D. Mech. Bindfadenfabr. Immenstadt. D. Hochverdienten Vorstande H. Kommerzienrat Edm. Probst Gewidmet V. Aufsichtsrate 28. Sept. 1907". Gefertigt von G. Vogt, E. Steinicken, Firma Steinicken von Lohr München. Ungewöhnliches Formstück in typischer Manier der Zeit! Ausrufnummer 788 / 97. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 3.000 Euro

Auktionsergebnis: 10.000 Euro

Italienischer Maler des 18. Jh.

Italienischer Maler des 18. Jh. Prospekt der Bucht von Neapel mit Vesuvausbruch. Im Vordergrund zahlreiche Personen beim Betrachten des Naturschauspiels. Öl/Lwd. 58 x 116 cm. Ausrufnummer 982 / 97. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 1.800 Euro

Auktionsergebnis: 16.000 Euro

Nürnberger Bodenstanduhr

Seltene museale Nürnberger Bodenstanduhr mit Automaten. Dreifach gegliederter, prismatischer Gehäuseaufbau, mit Nussbaum furniert und feinst poliert. Profilierte Sockelleisten. Mittelteil mit abschließbarer Türe und Ovalverglasung im Pendellinen-Schwingbereich. Abnehmbarer Aufsatz, verglaste Zifferblattüre mit Rundbogen, seitlich 2 gewendelte Säulen mit Basen und Kapitellen. Prunkvolle Aufsatzbekrönung mit vollplastischer geschnitzter und gefasster Figurengruppe: Moses, Petrus und Paulus. Prachtvolles Bronze-doré-Zifferblatt mit appliziertem Ziffernring und Bez. "Melchior Daniel Hoppert Nürnberg" (siehe Abeler, S. 293; vorliegendes Schriftstück des Stadtarchives Nürnberg vom 19. Jan. 1982: "... Melchior Daniel Hoppert: * 24.3.1689 in Nürnberg, 1718 Meisterwürde, + 30.8.1769 in Nürnberg. Ehrung durch Straßenbenennung in Nürnberg"). Bei der "6" Ausschnitt für digitales Tagesdatum, bei der "12" Hilfszifferblatt für kleine Sekunde. Weckerstellscheibe. Feinst gearbeitete und perforierte Stahlzeiger. Über der "12" Ausschnitt für den Pilatuskopf "Pilatus nehmt sinn ihm hin"; im Pendelschwingrhythmus wird dieser Pilatuskopf bewegt. Im Bogen Darstellung der Szene "Begegnung auf dem Weg nach Emaus", mit Automaten-Bewegungen von Kopf und Hand. Zifferblattecken mit weiteren 4 Automaten; rechts oben: Abraham opfert seinen Sohn Jakob; rechts unten: Jesus am Ölberg; links unten: Jesus auf dem Weg zum Ölberg; links oben: Kain und Abel. Bei der "6" Sinnspruch: "Judas Falschheit Verräther und Lügen, thut betrügen. Aber des Gerechten Gebet thut obsiegen". Bei der "9" und der "3" An- und Abstellmöglichkeiten für die Zifferblatt-Automaten. Rechteckige Messingvollplatinen, nodierte Werkpfeiler. Ankerhemmung. Federaufhängung des hinteren Langpendels mit Sonnenemblem auf der Pendellinse. 1/4-Rechenschlagwerk mit Automaten-Auslösungen. Schlag auf 2 Glocken. Weckerwerk über Seilzug (fehlt) mit Gegengewicht (Gewichte fehlen) und Schlag auf Glocke. 3 Seilzüge mit Umlenkrollen (Gewichte fehlen) für Geh- und Schlagwerk. Nürnberg, Mitte 18.Jh. H 240 cm. Museales Exemplar eines berühmten Uhrmacher-Meisters des 18. Jh.! Ausrufnummer 2860 / 95. Kunstauktion

 

 

Ausrufpreis: 8.800 Euro

Auktionsergebnis: 13.000 Euro

Tempelecke. 4-tlg. Auf zwei Seiten in reliefierter Darstellung zwei tanzende Apsaras mit Stirnbekrönung und Sampot. Ausdrucksvoller verinnerlichter Ausdruck. Sandstein. Khmer, Bayon-Periode, Angkor-Vat-Stil. 12./13. Jh. 110 x 50 x 50 cm.

Ausrufnummer 2639 / 94. Kunstauktion

 

Ausrufpreis: 28.000 Euro

Auktionsergebnis: 48.000 Euro

Prunkvolle Vase

Zar Nikolaus I. Prunkvolle Vase als Tafelaufsatz. Fuß mit Rocaillen und Akanthus. Balusterförmige Vase mit Blattwerk und Rocaillen. Reich profiliert, ziseliert und graviert. Schauseite mit kaiserlich bekröntem russischem Doppeladler und großem Wappenschild, in kleinem Schild kyrillisch "N I" (Zar Nikolaus I.); verso Reiter mit Fohlen. Kyrillische Widmungsgravur: "1. Kaiserlicher Preis Tiflis" sowie "Gewonnen hat Karsch-Hengst Vadim, 22. April 1847". Beschauzeichen Odessa 1847. Beschaumeister Wladimir Alexejewitsch Galkin (1844-47). Meistermarke L. Lordon (1843-44 Silberschmiedemeister in Odessa). 4550 g. H 52 cm. Ungewöhnliches Schaustück aus der großen russischen Silberschmiedetradition!. Rgb. Ausrufnummer 781 / 93. Kunstauktion

 

 


Ausrufpreis: 7.000 Euro

Auktionsergebnis: 44.000 Euro

Historismus Tafelaufsatz

Prunkvoller Historismus-Tafelaufsatz. Fuß mit Rocaillen, Akanthus, geschnecktem Auslauf und 2 Reserven. Mittig Schäftung mit 3 geflügelten Putti und Rosengirlanden, darauf große Aufsatzschale. Links und rechts der Schäftung jew. Schale mit Putto im gleichen Duktus. Getrieben, ziseliert und graviert. Reste von Innenvergoldung. Meistermarke Würbel & Czokally Wien (gegr. 1860). 59,5 cm x 85 x 42,5 cm. Ca. 10500 g. Bedeutendes Beispiel der Silberschmiedekunst des Historismus! Ausrufnummer 4114 / 92. Kunstauktion

 

 

Ausrufpreis: 5.800 Euro

Auktionsergebnis: 23.000 Euro

Großes Tang-Pferd

Sehr großes Tang-Pferd. Auf rechteckigem Plinthensockel stehendes Pferd mit Sattel und Zaumzeug. Sancai-Glasur (Drei-Farben-Glasur) in Crème, Braun und Grün. China, Tang-Dynastie, um 800 n.Chr. H 64,5 cm. Beeindruckendes Beispiel früher Töpferkunst! Ein vergleichbares Pferd (mit Reiter) mit dominierend weißer Glasur befindet sich in der Porzellansammlung Dresden; siehe Katalog "Schätze Chinas", Hildesheim 1990, Nr. 25. Dazu Thermolumineszenz-Gutachten Kotalla, Nr. 05051205 Ausrufnummer 2523 / 92. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 28.000 Euro

Auktionsergebnis: 46.000 Euro

Palastteppich Heriz

Palastteppich Heriz. Gebrauchsspuren. Persien, 19. Jh. 770 x 460 cm. Ausrufnummer 3400 / 92. Kunstauktion

 

Ausrufpreis: 15.000 Euro

Auktionsergebnis: 30.000 Euro

Franz Roubaud, Russischer Gutsherr und zwei Landarbeiter

Franz Roubaud. 1856 Odessa - 1928 München. Erhielt bereits im Alter von sechs Jahren erste Unterweisungen im Zeichnen. In Tiflis fand sich ein Gönner, der ihm Studienaufenthalte im Kaukasus finanzierte. 1877-78 studierte er bei Piloty, Seitz und von Diez in München. Er war tätig in München, Paris und St. Petersburg. 1889 wurde er von Prinzregent Luitpold geadelt. Besondere Förderung erhielt er durch die Zaren Alexander III. und Nikolaus II. 1903-12 war er Professor an der Akademie St. Petersburg. Sign. 1905 dat. Russischer Gutsherr und zwei Landarbeiter im Schafstall. Meisterliche Impression. Öl/Lwd. 82 x 66 cm. R. Ausrufnummer 1076 / 91. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 7.500 Euro

Auktionsergebnis: 21.000 Euro

Stockuhr mit Schaukelautomat

Bedeutende Stockuhr mit Schaukelautomat. Furniertes und poliertes, prismatisches Holzgehäuse, ebonisierte Zierleisten. Vollplastischer figuraler Bronzeguss als Bekrönung. Fronton und Seiten mit Bronzegussappliken verziert. Im Sockel, hinter Verglasung, Schaukelautomat. Verglaste aufklappbare Lunette. Bombiertes Emailzifferblatt (restauriert) mit Hilfszifferblättern für "Schlagt/Schlagt nicht", kleine Sekunde und Indexgangreglage. Ausschnitt für Tagesdatum. Bez. "Simon Geist, Gräz" (siehe Abeler, S. 207: 1723 - 1810 ... stellte Stockuhren in Zusammenarbeit mit Uhrmacher Jäckel her ..."). Zeiger ergänzt. Rechteckige massive Messingplatinen, nodierte Werkpfeiler. Platine bez. "J.T." (siehe oben; Jäckel). Spindelhemmung. Fadenaufhängung des Schaukelpendels. Äußerst seltene Konstruktionsform zur Gangreglage mittels Zahnstange und Ritzel. 3/4-Rechenschlagwerk mit Repetition. Schlag auf 2 Glocken. Graz, Ende 18. Jh. H 59 cm. Museales Exemplar! Ausrufnummer 2262 / 91. Kunstauktion

 

Ausrufpreis: 4.500 Euro

Auktionsergebnis: 9.000 Euro

Ikone mit Darstellung der Hl. Dreifaltigkeit

Hl. Dreifaltigkeit mit Abraham und Sarah. Moskau, Anf. 16. Jh. 65 x 80 cm. Ausrufnummer 633 / 90.  Kunstauktion

 

Ausrufpreis: 15.000 Euro

Auktionsergebnis: 55.000 Euro

Fischbecken, Cloisonné

Großes Fischbecken. Polychromer Zellenschmelz: außen Landschaft mit Reihern, Rotwild usw., innen Meeresgetier. China, 19./20. Jh. ⌀ 61 cm. Ausrufnummer 2800 / 92. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 400 Euro

Auktionsergebnis: 34.000 Euro

Ikone; Hl. Georg mit Vita und großer Deesis

Ikone mit der Darstellung des Hl. Georg samt Vita und großer Deesis. Seitlich Hl. Demetrius. Nord-Nowgorod, 16. Jh. 119 x 85 cm. Ausrufnummer 650 / 90. Kunstauktion

 

Ausrufpreis: 12.000 Euro

Auktionsergebnis: 85.000 Euro

Legenda Aurea von Günther Zainer

Voragine, Jacobus de (1230-1298; Dominikaner, Provinzial der lombardischen Provinz, ab 1288 Erzbischof von Genua). Legenda aurea. Leben der Heiligen. Sommerteil. "Hie hebt sich an das sumer teil der heyligen leben ...". Zweispaltiger Wiegendruck (Inkunabel), die Spalte mit 50  Zeilen, Type wohl Gothic-Antiqua, mit 419 Seiten und 127 in den Text gedruckten Holzschnitten (ca. 7,5 x 6,8 cm); auf der ersten Seite eine zehnzeilige Holzschnittinitiale im Maiblümchenstil. Das Kolophon folgenden Inhalts: "Gedruckt vo mir Ginthero zeiner geboren auß Reutlingen wonent zu Augspurg, Am montag nach Sant Jörgen tag, Als man zalt von der geburdt Cristi Tausent vierhunndert und in dem czwey und sibenczigisten Jare". Gedruckt von Günther Zainer, Augsburg 1472. Günther Zainer wurde in Reutlingen geboren und verstarb 1478 in Augsburg. Er erlernte den Buchdruck in Straßburg, vermutlich bei Johann Mentelin. Wahrscheinlich wurde er von Kardinal Peter von Schaumberg und Melchior von Stammheim, Abt von St. Ulrich und Afra, nach Augsburg geholt, wo er spätestens 1467 die erste Augsburger Druckerei einrichtete. Er führte in Augsburg die Antiqua ein. Zainer gilt neben Gutenberg in Mainz, Koburger in Nürnberg, Mentelin in Straßburg und Pfisterer in Bamberg als namhafter deutscher Inkunabeldrucker der Zeit von 1440 - 1500. Der Sommerteil der Legenda aurea erschien erstmals 1472, wobei Text und llustrationen gleichzeitig gedruckt wurden. Die Holzschnitte führte der sog. Bämler-Meister aus (dieser dürfte als Formschneider für den Augsburger Drucker Johann Bämler beschäftigt gewesen sein). Auf den Vorsatzblättern vorne ab 1809 Einträge der Vorbesitzer (aus Bürs, Andelsbuch und Koblach in Vorarlberg sowie aus Ravensburg), hinten von alter Hand ein sechsseitiges alphabetisches Register der Heiligen. Leder der Zeit auf Holzdeckeln; Buchrücken mit 5 Bünden. 34 x 24,5 cm. Ausrufnummer 2145 / 88. Kunstauktion

 

Ausrufpreis: 6.500 Euro

Auktionsergebnis: 12.000 Euro

 

 

 

 

 

 

altägyptische Statue eines hohen Beamten

Statue eines hohen Beamten. Halbfigürliche Statue aus schwarzem Granit mit Quarzeinschlüssen. Idealisierte jugendliche Darstellung, besonders für altägyptische Kunst charakteristisch. Ägypten, Mittleres Reich, späte 12. Dynastie, um 1800 v.Chr. H 20,5 cm, B 12,4 cm. Expertisen: Dr. R. Bigler, Zürich Nov. 1995 sowie Dr. H. Schlögl, Freiburg Okt. 1994. Vgl. Katalog "Geschenk des Nils", Nr. 148, sowie "Scepter of Egypt", I., Abb. 124, 125 und 128. Provenienz Sammlung Obrecht. Ausrufnummer 2046 / 89. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 28.000 Euro

Auktionsergebnis: 28.000 Euro

Hermann Corrodi, Frühlingsmorgen in der Campagna

Hermann Corrodi. 1844 Frascati - 1905 Rom. Studierte 1860 bei Calame in Genf, danach in Rom, Paris, London, München und Wien. Bereiste den vorderen Orient, Montenegro und Korsika. Während seiner Sommeraufenthalte in Baden-Baden und Bad Homburg knüpfte Corrodi Kontakte zum Adel, u.a. zum deutschen Kaiserhaus und dem englischen Königshaus. Sign. 1877 dat. Ortsbez. Roma. Frühlingsmorgen in der Campagna bei Ponte Molle am Tiber. Prachtvolle Schilderung. Junge Frauen auf dem Weg zum Wasser holen; Bauern richten einen Planwagen her. Neben der Brücke malerisches Gehöft und Campanile mit bewegter Szenerie. Weiter Blick in das Land. Dieses Werk ist aufgeführt bei Boetticher, Bd. I.1, S. 202, Nr. 1. Öl/Lwd. 86,5 x 162 cm. Ausrufnummer 537 / 89. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 25.000 Euro

Auktionsergebnis: 25.000 Euro

Buddhatorso

Bedeutender Buddhatorso. Blütenförmige Stirnbandbekrönung. Kegeliges Ushnisha. Sampot fein durchgearbeitet, mit großer Gürtelzier. Stein. Khmer/Kambodscha, Angkor Vat, 12. Jh. H 130 cm. Ausdrucksstarkes, museales Stück!. Rgb.*. Ausrufnummer 1108 / 88.  Kunstauktion

 

Ausrufpreis: 22.000 Euro

Auktionsergebnis: 22.000 Euro

Rosen - Bidjar

Rosen - Bidjar. Persien, um 1900. 775 x 475 cm. Ausrufnummer 2728 / 88. Kunstauktion

 

Ausrufpreis: 12.000 Euro

Auktionsergebnis: 20.000 Euro

 

Tang - Hofdame

Höchst seltene Darstellung einer Hofdame im typischen Gewand der frühen Tangzeit; tunikaartiges Kleid mit breitem Gürtel und langen Ärmeln. Sancai-Glasur (Drei-Farben-Glasur). Die Öfen, die Sancai-Keramik herstellten, befanden sich in der Nähe von Chang´an und Luoyang. China, frühe Tangzeit Anf. 7. Jh. n.Chr. H 69 cm. Dazu Thermolumineszenz-Gutachten Kotalla, Juli 2005. Ausrufnummer 919 / 87. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 18.000 Euro

Auktionsergebnis: 52.000 Euro

Tang - Pferd

Außergewöhnliches Tang-Pferd in Sancai-Glasur ("Drei-Farben-Glasur"). Helle Engobe mit Bleiglasur, Eisen-, Kupfer- und Kobaltoxyd enthaltend. Das Pferd reich gezäumt und gesattelt. China, Tang-Zeit 618 - 907. H 71 cm, L 70 cm. Die Töpfer der Tang-Zeit wendeten weiterhin Bleiglasur an, die auf die Zeit der streitenden Reiche zurückgeht. Außerdem führten sie noch einen neuen Farbstoff ein, das Kobaltoxyd, das zunächst aber aus dem mittleren Orient importiert werden musste. Die sog. "Drei-Farben-Glasur" warin der Zeit von 680 - 750 beliebt und geschätzt. Selten und museal! Dazu Thermolumineszenz-Gutachten Kotalla, Jan. 2004. Rgb. Ausrufnummer 1172 / 86. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 28.000 Euro

Auktionsergebnis: 43.000 Euro

Franz Roubaud, Berittene Kohorte

Franz Roubaud. 1856 Odessa - 1928 München. Erhielt bereits im Alter von sechs Jahren erste Unterweisungen im Zeichnen. In Tiflis fand sich ein Gönner, der ihm Studienaufenthalte im Kaukasus finanzierte. Studierte 1877-78 bei Piloty, Seitz und von Diez in München. Er war tätig in München, Paris und St. Petersburg. 1889 wurde er von Prinzregent Luitpold geadelt. Besondere Förderung erhielt er durch die Zaren Alexander III. und Nikolaus II. 1903-12 war er Professor an der Akademie St. Petersburg. Sign. Berittene Kohorte kaukasischer Krieger überquert eine Furt. Besonnte Frühlingslandschaft mit verschneitem Gebirgshorizont. Meisterliche Schilderung des schon zu Lebzeiten für seine lebendigen Schilderungen kaukasischer Reiterszenen berühmten Malers. Öl/Lwd. 59 x 83,5 cm. Ausrufnummer 1495 / 86. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 35.000 Euro

Auktionsergebnis: 35.000 Euro

Großer Khmer-Buddha

Großer Khmer-Buddha. Sitzender Buddha in Dhyana Asana und Mudra auf siebenköpfiger Muchalinda. Sandstein. Khmer, Bayon-Periode 13. Jh. H 156 cm. In dieser Größe außerordentlich selten und ungewöhnlich!. Ausrufnummer 685 / 85. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 25.000 Euro

Auktionsergebnis: 27.500 Euro

Augsburger Hausmalerkrug

Außergewöhnlicher Augsburger Hausmalerkrug. Enghalskrug mit zinngefasstem Fuß und Zinndeckel. Bandhenkel. Auf weißem Fond feiner polychromer Muffelfarbendekor: Rad schlagender Pfau zwischen barocken Blütenbouquets mit Flatterbändern; auf Blütenästen Papageien, Wiedehopf und Meisen; Insekten. Am Mundrand und Fuß Purpurband. Bemalung Bartholomäus Seutter (1678 - Augsburg - 1754). Augsburg, um 1730. H 30,5 cm. Ähnliches Vergleichsstück siehe Gustav Pazaurek, "Deutsche Fayence- und Porzellanhausmaler", Bd. I, S. 97, Abb. 74. Selten und museal! Ausrufnummer 201 / 84. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 12.000 Euro

Auktionsergebnis: 34.000 Euro

Francois Boucher "L´armour moissoneur"

François Boucher. 1703 - Paris - 1770. "L´amour moissoneur". Der vom Schlaf übermannte Amorknabe wird von Amorette mit einem Strohhalm gekitzelt. Ein Putto mit Sichel beobachtet die Szene. Am Boden liegend der Köcher mit Pfeilen. Meisterliches Werk im typischen Duktus des Rokoko. Öl/Lwd. 108 x 83,5 cm. R. Aus einer rheinischen Privatsammlung. 1728 reiste François Boucher zum Studium nach Rom. Nach seiner Rückkehr nach Paris 1731 verwendete er in seinen Kompositionen vermehrt das Thema der Putti, Amoretten und Cupidos; dabei entstand eine Reihe von 4 Gemälden für den Anwalt François Derbais, darunter die Gegenstücke "Moissoneur" und "L´amour oiseleur". Die beiden Gemälde wurden 1734 von Lepicié gestochen. Von "Moissoneur" sind mehrere eigenhändige Wiederholungen bekannt, so z.B. in der Sammlung Contini-Bonacossi Florenz sowie im Pariser Kunsthandel 1985. Literatur: Hermann Voss, "François Boucher´s early development", The Burlington Magazine, Vol. 95, No. 600, March 1953, Abb. 56 und 61, S. 89 - François Boucher, Katalog "The Metropolitan Museum of Art", New York 1986, S. 133 ff. und Abb. 97 - Katalog der Galerie Cailleux, Paris 1985 ... Ausrufnummer 540 / 82. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 28.000 Euro

Auktionsergebnis: 38.000 Euro

Emil Nolde Tuschzeichnung, reproduktionsrechtlich leider keine Abbildung möglich.

Nolde, Emil. 1867 Nolde - 1956 Seebüll. Sign. Elegantes Paar, von hinten gesehen. Schwarze Tusche, Pinsel und Feder auf dünnem Japan-Papier. Expertise Prof. Dr. Martin Urban 1981: "... ist eine eigenhändige Arbeit des Malers Emil Nolde. Das Blatt gehört zur Gruppe der Szenen aus den Caféhäusern und dem Kabarett, die im Winter 1910/11 in Berlin entstanden sind". 31 x 20,3 cm. Ausrufnummer 801 / 80. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 11.000 Euro

Auktionsergebnis: 11.000 Euro

Renaissance Fassadenschrank

Bedeutender Renaissance-Fassadenschrank. Schauseite in der Art einer Palastfassade gestaltet. Untergeschoss mit vor- und zurückspringendem Profilsockel und 2 darin eingelassenen Schüben. Von reliefierten Halbsäulenpaaren um flache Nischen flankierte Türen. Dazu korrespondierende Halbsäule als Anschlagleiste. Dorische Säulenkapitelle. Die Türen in Gestalt von Ädikulen mit geflügelten Engelsköpfen unter Muscheln als Pilaster mit Fruchtgehängen. Darüber gesprengter Bogengiebel mit Akanthus und Balustersäule. Das zweite Schrankgeschoss auf seitlich vorspringendem Profilsockel mit 4 darin eingelassenen flachen Schüben. 2 Türen von reliefierten Halbsäulenpaaren flankiert, mittig Säule auf Volutenkonsole als Anschlagleiste. Ionische Säulenkapitelle. Zwischen den Säulenpaaren Figurennische mit Muschelabschluss (Figuren fehlen). Türen mit Füllungen und reich ornamentierten Ädikulen. Auf abgeschrägten Konsolen geschweifte Pilaster mit Maskarons und getreppten Kapitellen. Balustervasen zwischen gesprengten Giebeln. Wurzelfurnierte Bogenfelder. Vorspringendes Profilgesims mit Zahnschnittfries (später). Eisenbeschlagwerk, teils durchbrochen und graviert. 2 Schlösser, 2 Schlüssel. Gravierte, teils gebläute Bänder. Knöpfe und Zuggriffe, 4 Tragegriffe. Nussbaum, Eiche, Erle und Esche. Süddeutsch/Schwaben, um 1680. 192 x 168 x 60 cm. Vgl. Sammlungskatalog des Museums für angewandte Kunst Köln, Bd. 14, Nr. 76 sowie Kreisel/Himmelheber, Bd. 1, Nr. 430. Ausrufnummer 3666 / 74. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 20.000 Euro

Auktionsergebnis: 20.000 Euro

Tizian Vecellio, Schöne mit 2 Putten.

Tizian-Vecellio. 1477 Pieve di Cadore - 1576 Venedig. Werkstatt des. 2 Putten halten einer reizvoll entblößten Schönen einen Spiegel vor. Im bekannten Duktus. Öl/Lwd. 122,5 x 100 cm. R. Provenienz Sammlung Toussaint München. Ausrufnummer 470 / 72. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 25.000 Euro

Auktionsergebnis: 35.000 Euro

Alessandro Milesi, Venezianerin und Bräutigam

Gemälde von Alessandro Milesi. Venezianerin beim Brautschleier besticken und verliebter Bräutigam.

Alessandro Milesi. 1856 Venedig - 1945. Studierte in Venedig und Verona. War tätig in Triest und Venedig. Sign. Ortsbez. Venezia. Junge hübsche Venezianerin beim Besticken ihres Brautschleiers, neben ihr der verliebte Bräutigam. Interieur einer venezianischen Stube mit gefliestem Boden, an der Wand ein Kupferstich, Anrichte mit Öllampen, Tellern und der abgelegten Jacke. Meisterlich behandeltes Thema eines der berühmtesten italienischen Maler seiner Zeit. Öl/Lwd. 85 x 106 cm. R. Ausrufnummer 751 / 70. Kunstauktion.

 

Ausrufpreis: 9.971 Euro

Auktionsergebnis: 143.162 Euro

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