20.03.2019 - Impressum
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Was bisher geschah

Sowohl was die hohen Zuschläge als auch die Summe der versteigerten Objekte anbelangt, war der Start in das Auktionsjahr 2012 ein äußerst erfolgreicher!
 
Die glückliche Verbindung zahlreicher Spitzenlose und schlechtem Aprilwetter sorgte für großen Besucherandrang. Unter gehörigem Staunen ging die Versteigerung der Gemälde über die Bühne, da die drei Telefonbieter, welche um das Greco-venezianische Tafelbild mit der Kreuzigung Christi (Ausrufnummer 2437) fochten, einen ausgesprochen langen Atem bewiesen. Das Limit lag bei 35.000 Euro, schraubte sich sodann auf einen Preis von 90.000 Euro hoch, stockte kurz, um dann bei eindrucksvollen 145.000 Euro den Zuschlag zu erhalten. Hier bewies ein Schweizer Sammler die größte Ausdauer und konnte sich so gegen seine zwei Mitstreiter aus Irland und Großbritannien durchsetzen.

 

Über ein Dutzend Telefonbieter sowie zahlreiche Saalbieter warteten gespannt auf die Losnummer 2467. Dahinter verbargen sich zwei Gemälde des berühmten deutschen Pferdemalers Franz Krüger (1797 – 1857). Atmosphärisch dichte Szenen durchfrorener Soldaten während der napoleonischen Kriege mit einem herausfordernd niedrigen Limit von 1.800 Euro, taten ihr übriges: Nach dem ersten Lauf und einer Steigerung auf 20.000 Euro verlagerte sich der Bieterkampf vom Telefon in den Saal und erhöhte sich nochmals, bis der Hammer bei stolzen 29.000 Euro fiel. Glücklich der deutsche Sammler, der die beiden Arbeiten mit nach Hause nehmen konnte.

 

Die Sommerauktion konnte mit ihren Top-Zuschlägen an die Frühjahrsauktion anknüpfen und überraschte mit schönen Steigerungen in den Bereichen Asiatika und Gemälde.

 

Höchst erfolgreich startete die Auktion mit der Versteigerung der Buddhas und Tempelfiguren. Lot 1079, ein in Helm und prachtvollen Harnisch gekleideter Weituo aus teilvergoldeter Bronze, erzielte den bemerkenswerten Zuschlag von 33.000 Euro. Der sinotibetische Wächtergott überzeugt neben dem wundervollen Ausdruck auch durch die original erhaltene polychrome Fassung und seine frühe Entstehung während der Ming-Zeit um 1600.

 

Bei der Versteigerung der Gemälde war der Saal erwartungsgemäß bestens besucht. Darüber hinaus kündigten sich Dutzende Sammler zum telefonischen Mitbieten an. Mit Lot 2507 gelangte gleich zu Beginn ein heiß begehrtes Miniaturgemälde zum Ausruf. Die David Vinckboons zugeschriebene höfische Gesellschaft, welche sich beim Picknick mit Wein und Gesang amüsiert, überzeugte dergestalt, dass die Zellersche Auktionsglocke erst bei 48.000 Euro zu hören war.

 

Nächste Termine:

 

114. Int. Bodensee-Kunstauktion 13. bis 15. September 2012
115. Int. Bodensee-Kunstauktion 6. bis 8. Dezember 2012

 

Infos unter www.zeller.de

Zusätzliche Informationen anfordern -->

AUKTIONSHAUS MICHAEL ZELLER, Bindergasse 7, 88131 Lindau, +49-(0)83 82 - 93020